Tour der Hoffnung 2026, du machst uns sprachlos und dankbar!
Mit ein wenig Abstand zu allem, was geschehen ist oder besser erlebt wurde, will ich gerne versuchen, die richtigen Worte zu finden.
Es waren herausfordernde Wochen und Monate der Vorbereitung für das Orga Team, allen voran Mathias, Jürgen, Wolfgang und Benni. Die meisten von uns sind seit sehr langer Zeit dabei und dennoch hat man jedes Jahr wieder das Gefühl, die Vorbereitungen werden umfangreicher. In diesem Jahr war dies sicher zwei Aspekten geschuldet, zum einen, dass der Anspruch an uns selbst jedes Jahr wächst, obwohl wir versuchen, „die Bälle flach zu halten“. Zum anderen „trauten“ wir uns nun nach einer längeren Pause mal wieder weiter weg aus Hessen, dank unserer beiden Rentner im Team, Mathias und Jürgen.
Diese Beiden waren es auch, die die Tour der Hoffnung überall dorthin trugen, wo wir am Ende so toll empfangen wurden entlang unserer Strecke von Magdeburg nach Halle und von Halle nach Leipzig.
Die Vorbereitungen gingen auf die Zielgeraden mit dem Einsatz der Pack Crew, dem Falten der T- Shirts und sortieren der Ausrüstung. Unser Helfer Team war eingewiesen, alle versprühten große Vorfreude.
Während der Vorbereitung spürte man schon, dass einige Überraschungen warten. Der Tour ist es längst gelungen auch Menschen zu erreichen und zu überzeugen, dass sie mit der Unterstützung der Tour ehrliche und wirksame Hilfe leisten können, ohne dass sie diese bisher selbst erlebt haben.
Es war Zeit, dass es endlich wieder losging!
Die Tour der Hoffnung ist ein Gießener „Baby“, hier hat sie dank unseres Gründervaters Professor Lampert ihre Wurzeln. Hier gibt es viele Freunde der Tour der Hoffnung, die seit Jahrzehnten und bereits über Generationen hinweg, zur Tour Familie zählen und dies durch Spenden, aber auch Sponsoring zeigen.
Gerade diese langjährigen Unterstützer geben uns als Orga Team die Sicherheit, gut aufgestellt zu sein, aber auch das Wissen, dass unser Tun geschätzt und uns sehr viel Vertrauen entgegengebracht wird.
Das Wetter in den drei Tagen war ein Sechser im Lotto!
Die Wiedersehensfreude war groß, als es am 6. August endlich losging. Das Wetter war super und der erste Tag startete direkt mit einem unglaublichen Spendensegen auf dem Hof der Stadtwerke Gießen. Ich will hier nicht jeden einzelnen Stopp aufzählen, aber jeder einzelne Stopp brachte beste Stimmung, Wertschätzung und vor allem viele, viele Euros mehr in den Spendentopf. Das Finale am Radiologischen Zentrum in Gießen, das von Oli Wüsten ausgerichtet wurde, war ein würdiges Finale für einen sehr gelungenen Tag. Viele, viele Spendenschecks, beste Verpflegung, emotionale Musikeinlagen und ein Gastgeber, dem man ansah, wie glücklich er war, „alles“ geschafft zu haben.
Der Tag war hier nicht zu Ende, noch am gleichen Abend zogen wir weiter nach Magdeburg.
Alles wurde verpackt, lecker Lunch Pakete verteilt, kurzer Zwischenstopp in Biebertal zum Duschen, dann machte sich der Tross auf den Weg.
Alle kamen gut an, der ein oder andere „Absacker“ wurde sich noch genehmigt. Nur ein Räder LKW hatte eine Panne und wir waren sehr froh, als auch Andreas und Alex am nächsten Morgen müde, aber unversehrt wieder zu uns stießen.
Ein Ministerpräsident an Bord und Wiedersehen mit „Täve“.
Unser zweiter Tag startete in Magdeburg, am Einkaufszentrum Bördepark wurde aufgerüstet, Herr Ministerpräsident Sven Schulze begrüßt und ins Fahrerfeld aufgenommen und viele, viele Fotos mit Täve gemacht. Mit 95 Jahren immer noch ein absoluter Publikumsmagnet in Mitteldeutschland.
Die Strecke führte uns 116 Kilometer bis nach Halle, auch diesmal trafen wir auf liebe Gastgeber, tolle Empfänge, beeindruckende Marktplätze. Wir konnten spüren, dass wir mit unserer Mission Erstaunen hervorriefen, aber auch Dankbarkeit gegenüber unser aller Engagement.
Zweimal legten wir zusätzliche Verpflegungsstopps ein, alle Mitradler waren wohlauf, die Stimmung super!
Unsere Kanäle in den Sozialen Medien ließen auch alle teilhaben, die nicht dabei sein konnten. Am Ziel angekommen wurde nochmal ordentlich gefeiert, ehe es zurück ging nach Magdeburg.
Das Abend Büffet im Maritim Hotel Magdeburg ließ keine Wünsche offen. Der Abend gipfelte wieder in unfassbaren Spendenübergaben.
Und ehe man sich versah, starteten wir bereits mit Tag 3.
Die Busse brachten alle Radler nach Halle, dem Startort für den letzten Tag. Nach den Begrüßungsworten und der Spendenübergabe schnappte sich jeder sein Rad, das Ziel war die Kinderklinik im Universitätsklinikum Leipzig.
Auch diesmal trafen wir auf herzliche Gastgeber, die unser „Thema“ zu ihrem gemacht hatten. Nicht selten hat man das Gefühl, man kennt sich schon ganz lange. Jedes Mal werden wir mit weiteren Ideen überrascht, eigens für die Tour der Hoffnung komponierte Lieder, Geschichten, die bewegen, einer Tour Familie, die jedem Chor Konkurrenz machen könnte………
Im Garten der Uniklinik Leipzig angekommen, glückliche Gesichter, zufriedene Gesichter und ein Vater, der seine ganz persönliche Geschichte erzählt. Alle wurden still.
Das Gefühl lässt sich nicht beschreiben, nach 3 so intensiven Tagen voller Freude, Menschlichkeit, wertvollen Begegnungen und gemeinsamen Erfolgen.
Oder doch: DANKBARKEIT, Teil des Ganzen zu sein.
Auf der Rückfahrt hatte jeder ein bisschen Zeit, seine Tour Revue passieren zu lassen, ehe es in den Abschlussabend ging, in das Finale der Tour der Hoffnung 2026.
Das Abendbüffet war grandios, bestens gestärkt folgten große Spendenübergaben, viele persönliche und emotionale Worte. Diese gipfelten in der Verkündung der Gesamtspendensumme in Höhe von 1.444.500 Euro!
Das wurde in der Bar mit extra angereistem DJ ausgiebig gefeiert…….
Eine kurze Nacht, viele Erinnerungen im Gepäck, machte sich die Tour Familie am Sonntag auf den Heimweg. In solch einem Rückblick kann man nicht jede Begegnung, nicht jedes Erlebnis schildern. Dank unserer Fotografen, unserem Drohnen- Piloten, unserem Social Media Team und dank dem MDR, der uns über Wochen begleitet und damit enorm unterstützt hat in unserer „Sache“ hat jeder die Chance, Erinnerungen jederzeit wach werden zu lassen.
Die Tour der Hoffnung 2026 war ein voller Erfolg!
Danke an alle Gastgeber der Tour der Hoffnung 2026!
Danke liebes Team des Maritim Magdeburg für die so tolle Zeit bei euch!
Danke an alle Sponsoren, unsere Basis für all unser Tun!
Danke an alle Spender, für euer großes Herz und euer Vertrauen in unser Team!
Danke an unser weltbestes Helfer Team, ihr seid unschlagbar!
Danke an all die Promis, die sich mit uns gemeinsam engagieren!
Danke an unsere Stimmungskanonen, Jessy und Dominik!
Danke an das starke Moderatoren Team, immer die richtigen Worte!
Danke an unseren gesamten Vorstand des Tour der Hoffnung e.V. für die vielen Stunden des konstruktiven Austauschs!
Herzlichst
Eure Schirmherrin Petra

