39.100 Kilometer – viermal um die Erde!

530 Radsportlerinnen und Radsportler für die Tour der Hoffnung

156.159 Kilometer, 39.100 Euro Spendensumme, 530 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und 137 Teams: Der 7. Socialride zur Tour der Hoffnung hat vom 4. bis 12. Juli 2026 eindrucksvoll gezeigt, was möglich ist, wenn sich Menschen gemeinsam für eine gute Sache aufs Rad setzen.

Neun Tage lang waren Radsportlerinnen und Radsportler aus ganz Deutschland unterwegs. Insgesamt wurden 2.002 Touren unterschiedlichster Länge registriert. Die zurückgelegte Strecke entspricht fast vier Erdumrundungen.

„Der Zuspruch, den wir mit dieser Aktion erreicht haben, ist grandios“, freut sich Wolfgang Rinn, Initiator des Socialrides und Zweiter Vorsitzender der Tour der Hoffnung e. V.

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39.100 Euro für krebskranke Kinder

Das Prinzip des Socialrides ist einfach: Innerhalb von neun Tagen gilt es, allein oder im Team mindestens 333 Kilometerzurückzulegen. Für jeden gefahrenen Kilometer können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freiwillig zehn Cent an die Tour der Hoffnung spenden.

So kamen in diesem Jahr 39.100 Euro zusammen. Die Spendensumme wurde beim Abschlussabend der Tour der Hoffnung von Wolfgang Rinn übergeben.

„Der Socialride erreicht bundesweit eine Rad-Community, die sich ohne Zögern der guten Sache angeschlossen hat und nachhaltig vom Tour-Virus infiziert worden ist. Wer einmal dabei war, wird dieses Virus nicht mehr los.“

Beeindruckende Leistungen

Auch die Auswertung zeigt die Vielfalt der Aktion. 38.852 Kilometer entfielen auf die Frauen, 117.207 Kilometer auf die Männer.

Bei den Frauen sammelte Angela Bacher aus Landshut mit 686 Kilometern die meisten Kilometer. Bei den Männern führte Martin Binder aus München mit 1.883 Kilometern die Wertung an.

Das stärkste Team stellte die DAK-Gesundheit mit insgesamt 8.792 Kilometern.

Von der Corona-Idee zur festen Größe

Die Idee zum Socialride entstand während der Corona-Pandemie. Aus der damaligen Initiative entwickelte sich eine bundesweite Radsportaktion, die sportliche Herausforderung und soziales Engagement miteinander verbindet.

Ob Rennrad, Gravelbike, Mountainbike oder Tourenrad – im Mittelpunkt steht nicht der Wettkampf, sondern die gemeinsame Bewegung für den guten Zweck.

Unterstützt wurde der Socialride auch 2026 erneut von ŠKODA Deutschland, das mit großzügigen Sachpreisen für zusätzliche Motivation sorgte.

Ehrenamt mit großem Einsatz

Auch organisatorisch war die neuntägige Aktion eine Herausforderung. Rund 4.800 E-Mails wurden während des Socialrides verschickt, um die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu informieren und zu begleiten.

Der 7. Socialride hat damit erneut gezeigt, wie aus vielen einzelnen Fahrten eine starke Gemeinschaft entstehen kann.

530 Radsportlerinnen und Radsportler. 137 Teams. 156.159 Kilometer. 39.100 Euro für die Tour der Hoffnung.

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, Teams, Sponsoren, Partner und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Gemeinsam bewegen. Gemeinsam helfen.