Grußworte
Petra Behle
Matthias Platzeck
Klaus Wowereit
Roland Koch
Petra Behle
Schirmherrin der "Tour der Hoffnung 2006"
Liebe Freunde der „ Tour der Hoffnung“,
nachdem wir im vergangenen Jahr selbst zu großen, olympischen Ehren kamen, als wir von Dr. Thomas Bach die Pierre de
Coubertin Medaille verliehen bekamen, war es auch im Februar wieder olympisch.
Die Olympischen Spiele in Turin waren schön, vor allem natürlich aufgrund der Erfolge des Deutschen Teams. An die
„Traumspiele“ von Lillehammer 1994 reichten sie jedoch nicht heran. Wieder einmal waren die Wege zu weit, als dass
eine olympische Atmosphäre hätte entstehen können. Zu wenig Interesse im eigenen Land? Überteuerte Eintrittskarten?
Trotzdem waren es schöne drei Wochen und ich finde es immer noch unglaublich, was meine ehemaligen Kollegen dort
vollbracht haben! Das Gefühl wieder aufleben zu lassen, wie es war, damals vor 8 Jahren... schön, dass es solche
Erinnerungen gibt!
Und schön, dass es immer wieder Anlässe gibt, die solch schöne Erinnerungen hervorbringen oder erst entstehen lassen. Deshalb sehen wir uns wieder im August, um gemeinsam Vergangenes aufzufrischen und Neues zu erleben. Die örtlichen Ziele sind bestimmt, das eigentliche Ziel heißt: Lasst uns wieder gemeinsam dafür sorgen, dass den krebs- und leukämiekranken Kindern eine Hoffnung auf Zukunft entsteht!
Ich freue mich Euch alle bald wieder begrüßen zu dürfen, bleibt gesund und unserer Tour verbunden, DANKE!
Herzlichst
Eure Petra
Matthias Platzeck
Ministerpräsident von Brandenburg und Ehrenschirmherr der „Tour der Hoffnung 2006“
Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
liebe Unterstützer der Tour der Hoffnung 2006,
ich begrüße Sie herzlich in Brandenburg. Sehr gerne habe ich die Schirmherrschaft über Ihre diesjährige Radtour übernommen. Seit über 20 Jahren schaffen Sie es, diese Aktion auf die Beine zu stellen und setzen so mit Ihrem nimmermüden Einsatz für krebs- und leukämiekranke Kinder ein beeindruckendes Zeichen der Menschlichkeit.
Schon früh waren Sie sich darin einig, nicht auf den Staat zu warten, wenn um weitere Heilungschancen gerungen wurde. Sie akquirieren mit großem Erfolg private Geldmittel für die Forschung, neue Therapien, aber auch um dem Anspruch einer ganzheitlichen Betreuung gerecht werden zu können. Gerade für die kleinen Patienten ist der Aufenthalt im Krankenhaus die schwerste Zeit Ihres Lebens. Zusammen mit der professionellen Behandlung durch die Ärzte und das Pflegepersonal halte ich das Gefühl von Geborgenheit für die erkrankten Kinder für das wichtigste Heilmittel.
Gerade der außergewöhnliche persönliche Einsatz von vielen Spitzensportlern und weiteren Prominenten sichert die öffentliche Wahrnehmung und trägt zum Erfolg Ihrer tollen Arbeit bei. Das ist Bürgerengagement, von dem unsere Gesellschaft lebt. Das imponiert und spornt an zum Mitmachen und Nachmachen.
Ihrer Initiative wünsche ich weiterhin einen maximalen Erfolg. Mein Respekt ist Ihnen sicher.

Ihr Matthias Platzeck
Klaus Wowereit
Regierender Bürgermeister von Berlin und Ehrenschirmherr der „Tour der Hoffnung 2006“
Anlässlich der „Tour der Hoffnung 2006“, die am 10. und 11. August in Berlin Station macht.
Seit 23 Jahren gehen die Teilnehmer der Tour der Hoffnung im Sommer auf große Fahrt für einen guten Zweck. Man könnte sagen, aller guten Dinge sind drei, denn zum dritten Mal macht der Tross in Berlin Station. Ich begrüße alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ganz herzlich in der deutschen Hauptstadt und hoffe natürlich, dass in Zukunft Berlin noch viel öfter Etappenort ist.
Radeln für einen guten Zweck, das hat eine hervorragende Tradition. Mit der Tour der Hoffnung wurden in mehr als zwei Jahrzehnten erhebliche Spendengelder eingesammelt und ich danke nicht nur den Radlern für ihr Engagement, Dank gilt auch all jenen, die das karitative Anliegen der Tour alljährlich unterstützen.
Ich bin sicher, die Berliner Firmen, Institutionen und öffentlichen Einrichtungen, die diesmal vom großen Peloton angefahren werden, unterstützen den guten Zweck und werden mit ihrer Spende dazu beitragen, dass auch die diesjährige Tour zu einem großen Erfolg wird.
Ganz besonders freue ich mich, dass das Vivantes Klinikum im Friedrichshain, genauer die dortige Kinderkrebsstation, zum Kreis jener gehört, die in diesem Jahr durch die Tour der Hoffnung gefördert werden. Die Gelder helfen den Betroffenen und sie stärken die Solidarität in unserer Gesellschaft. Das halte ich für ein ganz wichtiges Element der Tour.
Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zwei erfolgreiche Tage in Berlin, unfallfreie Fahrt auf der gesamten Tour und vor allem natürlich ein großes Spendenaufkommen.

Klaus Wowereit
Roland Koch
Ministerpräsident von Hessen und Ehrenschirmherr der „Tour der Hoffnung 2006“
Seit 23 Jahren radeln zahlreiche Menschen quer durch die Bundesrepublik, um für krebs- und leukämiekranke Kinder und Jugendliche Spenden zu sammeln. Auf diese Weise kamen in den vergangenen Jahren beträchtliche Summen zusammen, mit deren Hilfe wichtige Projekte unterstützt werden konnten. Dank des großartigen Einsatzes von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bei der Veranstaltung konnten die Spenden nahezu vollständig für den eigentlichen Zweck verwendet werden. Dafür spreche ich allen Beteiligten meinen tiefempfundenen Dank aus.
Neben bekannten Personen aus Sport, Politik, Medien und Wirtschaft werden auch in diesem Jahr wieder viele uneigennützige Bürgerinnen und Bürger an fünf Tagen verschiedene Etappen durch mehrere Länder bewältigen und um Hilfsgelder bitten. Denn die Aufgabe, die sich die Veranstalter gestellt haben, verlangt kontinuierlichen Einsatz. Die erkrankten Kinder brauchen unsere dauerhafte Verbundenheit, ebenso benötigen auch deren Familien kundigen Rat und praktische Hilfe.
Der Staat allein kann nicht alle Aufgaben lösen, die sich der Gesellschaft stellen. Deshalb sind Veranstaltungen wie die „Tour der Hoffnung“ unverzichtbar. Sie tragen mit ihrem von Verantwortungsbewusstsein geprägten Engagement dazu bei, unsere Gesellschaft lebenswerter zu gestalten.
Sehr gern habe ich die Schirmherrschaft über die Tour der Hoffnung auch für dieses Jahr übernommen. Ich wünsche allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erfolgreiche Radtour sowie den Organisatoren alles Gute für die zahlreichen Aufgaben zum Wohle der betroffenen Kinder und Jugendlichen.

Roland Koch